Organisationsform

Über die Organisationsform haben wir ausführlich diskutiert: Eine genossenschaftliche Lösung, eine Mischung aus Eigentumswohnungen und erbbaurechtlich gesichertem Grundbesitz oder eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (Bau-GbR), die dann nach Fertigstellung in eine Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG)  übergeht. Viele Anregungen erhielten wir dabei von der Stiftung Trias, die dazu eine gute Broschüre herausgibt.  Wir haben uns schließlich für das Eigentümermodell entschieden.

140308 DiskussionenÜber vertraglich festgelegte Gemeinschaftsbindungen haben wir lange diskutiert, diese aber nicht festgelegt. Wir befanden letztlich gemeinsam, dass sich die Gemeinschaft bilden  und gelebt wird oder eben nicht. Hauptgrund für diese Entscheidung war das Bedürfnis, eigenständig über die Wohnung und auch einen eventuellen Verkauf eigenständig entscheiden zu können, vielleicht weil es einen an einen andern Ort zieht, oder man z.B. als Pflegefall das Geld zur Finanzierung der Pflege verfügbar haben will.

Im Verlauf haben sich  einige Umstrukturierungen in der Gruppe ergeben und wir haben – teilweise schmerzhaft – gemerkt, wie wichtig eine offene und respektvolle Kommunikation ist. Aber Gemeinsamkeit bei Respekt des Einzelnen und seiner Privatsphäre ist schließlich unser Hauptanliegen!

Nachdem wir im Februar 2012 über den „Kaspershof e.V.“ das Grundstück erworben hatten, haben wir uns dann als GbR  (GbR = Gesellschaft bürgerlichen Rechts) organisiert und im April 2013 einen entsprechenden Vertrag geschlossen.  Aus dieser Planungs-GbR ist dann (Februar 2014) eine Bau-GbR geworden. Diese besitzt das Grundstück und wir sind alle Gesellschafter. Nach dem Einzug wird die GbR in eine Wohnungseigentümergemeinschaft (= WEG) umgewandelt, die sich nach dem entsprechenden WEG-Gesetz durch Teilungserklärung und Gemeinschaftsordnung organisiert. Letztere liegen auch schon vor. Wir gehen davon aus, dass die notwendigen administrativen Schritte bald gegangen sind, wenn es da auch noch einige Hakeleien über den Zeitpunkt und die Höhe der Grunderwerbssteuerzahlung gibt (Stand Mai 2015).

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